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Letzte Aktualisierung: 26.08.2018 siehe NEWS NEWS NEWS NEWS

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Hinweise zum Urheberrecht     COPYRIGHT © M. E. 2001 URBAR

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RoBoT I

Der RoBoT I ist die erste Kamera der neu gegründeten Firma Berning & Co. Ihr Prototyp mit dem typischen Scheibenschlitzverschluss und dem quadratischen Bildformat von 24 x 24 mm wurde vom Konstrukteur H. Kilfitt entwickelt. Der Jungunternehmer H.-H. Berning brachte die Idee des Federwerkmotors mit ein und baute Anfang der 30er Jahre die Produktion in Düsseldorf auf. Aus der Produktionszeit des RoBoT I von 1934 bis 1938 kennt man drei Versionen, die sich nur in kleinen Details am Sucher unterscheiden. Für die Verwendung des RoBoT I braucht man zwei (!!!) identische K-Kassetten, welche heute sehr selten sind.

Für den RoBoT I wurde die Werbetrommel gerührt wie wahrscheinlich noch nie vorher für eine Kamera. Selbst in der englischen Fotozeitschrift “ The Miniature Camera Magazin Magazine” erschien in dieser schwierigen Zeit (1937 und 1938) fast monatlich ein Bericht und Werbung zum RoBoT.

 

Der erste RoBoT-Werbeprospekt von 1934

Der RoBoT I noch ohne Federwerk in dem Prospekt vom März 1934
 

Bisher nur von Prospekten und Zeichnungen bekannt, wurde dieser Prototypen bei einer Auktion von Christie’s angeboten und von unserem Sammler-Freund Claude Bellon gekauft.

Das Meyer Objektiv Primotar 1: 3,5 F = 3 cm mit 28 mm Anschuß in der Serie wurde dann M 26 mm x 0,75 mm verwendet, später M 26 x 1,0 mm.

Der Prototyp von Hinten, bemerkenswert ist der Drehverschluss auf der linken Seite   

Ein Bild vom Kilfitt Prototyp ohne Federwerk mit einem Objektiv von Rüo, Berlin

Oben sehen Sie diesen herrlichen Killfit Prototy ohne Federwerk mit einem Meyer Primotar f/3,5 3 cm Objektiv früher Bauart und der Serien Nummer 606578. Da die Kamera handschriftlich mit B ? bezeichnet ist, kann man davon ausgehen, dass der weiter unten gezeigte Prototyp mit Federwerk, der die Gravur C ? trägt, der direkte Nachfolger dieser Kamera ist. Auch bei dem hier gezeigten Prototyp ist schon der einschwenkbare Gelb/grün-Filter und der Winkelsucher montiert.  Schön auch zu sehen der nie in Serie gebaute Drehverschluß für den Rückdeckel.

Eine RoBoT Werbung vom April 1934

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Hier wird ein RoBoT I mit Federwerk gezeigt, der so wohl nie gebaut wurde. Es ist nur ein Prototyp bekannt, der sich im Besitz der Familie Berning befindet. Bemerkenswert ist auch die völlig andere Schreibweise des Namen RoBoT. Die ab 1935 folgende Schriftart des RoBoT Logo wurde dann bis etwa ins Jahr 2000 verwendet.

Als Besonderheiten sind hier hervorzuheben

 - der geschlitzte Aufzugsknopf für das Federwerk, der oben über den Auslöseknopf ragt, um diesen am herausfallen zu hindern. Bei allen RoBoT I Modellen ist der Auslöseknopf nur          eingesteckt und wird vom Aufzugsknopf fixiert.

 - ein Drehverschluss um die Gehäuse Rückseite zu verschließen. In Serie wurde dann der bekannte Schieber verwendet der unterschiedliche Gravierungen bekam, z.B. Z und A für Zu        und Auf, C und O für Closed und Open dann aber mit Made in Germany auf der Schieberseite.

 - das Stativgewinde hat deutsches Mass ca. 10 mm, in Serie sind nur Kameras mit englischem Mass,  ca. 6 mm bekannt.

 - der Winkelsucher ist schon wie in der Serie von vorne gesehen rechts drehbar angeschlagen.
 

Zu der RoBoT Werbeanzeige vom April 1934, folgten technische Erläuterungen bei denen mehrfach noch eine Welle mit zwei Exzenterräder zum Filmtransport zu sehen ist.

Der Vermerk auf der Werbeanzeige “Der RoBoT 2 lieferbar im Juni”, war wohl etwas verfrüht. Durch einige Probleme bei der Produktion und mit der Finanzierung, konnte der RoBoT I erst im Jahr 1935 geliefert werden. Die Bezeichnung RoBoT 2 soll das nun vorhandene Federwerk herausstellen. Im ersten RoBoT Prospekt von 1934, ist der RoBoT 1 ohne Federwerk und der RoBoT 2 mit Federwerk beschrieben.

In der Serienproduktion wurde später nur noch ein Filmtransportrad eingesetzt. Wie sehr die Macher bei RoBoT von ihrem Produkt überzeugt waren, zeigt die Aussage “RoBoT die Kleinbildkamera von 1944” Heute wissen wir, dass diese Kamera Ihrer Zeit mehr als 10 Jahre voraus war. 
 

Ein RoBoT I -  Prototyp mit Federwerk

bisher war immer nur eine Zeichnung dieser Kamera mit gewölbtem Aufzugsknopf bekannt.

Rob1-Box

Die unten gezeigte Werbung stammt aus dem Monatsheft “Photo und Kino Sport” vom Mai 1935

Nun sind wir stolz, Ihnen auch ein paar Bilder dieser ungewöhnlichen Kamera zeigen zu können.

Rob1-Proto-7
Rob1-Proto-8

Der RoBoT 1 wurde auch schon sehr früh mit doppeltem Federwerk vorgestellt und in der Preisliste

Rob1-20586 -hoher Aufzug -01
ROB 8
Rob1-20586 -hoher Aufzug -02
Rob1-20586 -hoher Aufzug -03

Der Winkelsucher des RoBoT 1

Der Verschluß des RoBoT I

Ein sehr früher RoBoT I mit der Serien Nummer 3775

Das Objektiv ist ein Tessar 1:3,5 f=3 cm, Nr.: 1658061, von 1935

Hier schön zu sehen die Serien Nummer und die sehr seltenen Filmkassetten vom Typ “K”.

Merkwürdig ist, dass keine Seriennummern kleiner als 3000 bekannt sind. Auch nach oben hin ist bei Serien Nummern um 26.000 Schluss. Die höchste uns bekannte Nummer ist 26716.

 

Nachfolgend nun einige seltene Stücke aus der Sammlung Dr. Beltermann

Kamera-Modell:

Serien Nr.:

Objektiv:

Einsatzzweck:

Besonderheiten:

 

 

 

 

 

 

Kamera-Modell:

Serien Nr.:

Objektiv:

Einsatzzweck:

Besonderheiten:

 

 

 

 

 

 

 

Kamera-Modell:

Serien Nr.:

Objektiv:

Einsatzzweck:

Besonderheiten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kamera-Modell:

Serien Nr.:

Objektiv:Schneider Tele Xenar f=5,5 F=5 cm

Einsatzzweck:

Besonderheiten:Suchermaske für das Tele Xenar und der nachträglich angebrachte Zubehörschuh unten am Boden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RoBoT I Nr.: 21996 von 1938, mit Schneider Tele Xenar f=5,5 F=5cm  Nr.: 1065177 von 1936 und der Spezial Sonnenblende für das Tele Xenar.

Objektiv, Suchermaske und Sonnenblende sind super selten zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kamera-Modell:

Serien Nr.:

Objektiv:

Einsatzzweck:

Besonderheiten:

 

 

 

 

 

 

Kamera-Modell:

Serien Nr.:

Objektiv:

Einsatzzweck:

Besonderheiten:

 

 

 

 

 

 

 RoBoT 1 für das Militär, wahrscheinlich Probestücke für die Luftwaffe. Die Serien-Nummern liegen im Bereich 25025-5 bis 25187-5.

Die Nummern hinter dem Bindestrich und deren Bedeutung sind bisher noch nicht endgültig geklärt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kamera-Modell:

Serien Nr.:

Objektiv:

Einsatzzweck:

Besonderheiten:

 

 

 

RoBoT I Militär, mit geradem Sucher ohne Filter

Eine sehr seltene Variante des RoBoT I, der wahrscheinlich schon für die Wehrmacht gefertigt wurde. Die Serien Nummern liegen bei den uns bekannten Kameras alle im Bereich um 25000. Die Anzahl der bekannten Kameras liegt bei ca. 14 Stück.

                

Der Sucher kann nicht gedreht werden. Der sonst übliche einschwenkbare Gelbgrünfilter fehlt.

 

Das Objektiv ist ein Carl Zeiss Jena Tessar 1:2,8 f = 3 3/4 cm. Nr.: 2209340 von 1938. 

                 

Deckel und Boden sind bei diesem Typ mit schwarzem Schrumpflack versehen. Alle anderen RoBoT I sind hier metallisch grau belassen. Der Aufzugsknopf und das Suchergehäuse sind matt verchromt. Diese Details sprechen für eine Verwendung bei der Wehrmacht.

 

Die Bereitschaftstasche ist mittelbraun mit schwarzen Flecken.

 

  

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch einmal der Prototyp des RoBoT I mit der sehr seltenen Handschlaufe und ebenfalls sehr seltenen Lederbehälter für die Filmspulen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nur diese Spezialkassetten können im RoBoT I eingesetzt werden. nachdem beim Rücktransport von Großschönau nach Düsseldorf 1945 alle Werkzeuge und Formen verschwunden sind, sind diese Spulen heute fast wertvoller als die Kamera.