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Letzte Aktualisierung: 06.06.2015 siehe NEWS NEWS NEWS NEWS

Rob-Defekt-klein02      Sie haben eine historische RoBoT Kamera??       
Und diese ist defekt?

                                 Hier ist die Lösung!!

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           www.RoBoT-Kameradienst.de

Hinweise zum Urheberrecht     COPYRIGHT © M. E. 2001 URBAR

Rob-Logo-Neu
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Das Robot Format

Das quadratische Format des Robot 24x24 mm, das auch bei einigen anderen Kleinbildkameras Verwendung findet, wurde zuerst durch den Robot populär gemacht. Seine Vorzüge wie die ihm gleichsam angeborene Bildwirkung - es gibt kaum ein Motiv, das im quadratischen Format nicht gut wirkt -, seine Wirtschaftlichkeit und seine Zweckmäßigkeit im Hinblick auf die einheitliche Kamera Haltung und auf die kurzbrennweitige Optik haben ihm schnell viele Anhänger verschafft. Die Entscheidung ob Hoch- oder Querformat , entfällt beim Robot, was ihm wieder einen Zeitvorteil beim Schuss gegenüber anderen Kameras einbringt.

                     

Das quadratische Negativformat erlaubt 50% mehr Aufnahmen pro Film: 52 statt 36 (30 statt 20). Also sparsameres Arbeiten (vor allem damals beim teuren Farbfilm)  - oder größere Bildreserve und damit mehr Chancen, unter 2-3 Aufnahmen des gleichen Motivs wirklich den günstigsten Augenblick einzufangen.

 

 Hier ein Vergleich zu Preisen von ca. 1954:

    52 Farbdias 24x24 (=1 Film) kosten DM 13,50  

    52 Farbdias 24x36 (=1 1/2 Filme) kosten aber DM 20,25

oder nehmen wir Schwarzweiß - Film, dann kostet :

    1 Negativ 24x24         6,3 Pfg.    

    1 Negativ 34x36         9,4 Pfg.

Die Fa. Robot empfiehlt jedoch , nur 50 Aufnahmen zu machen, damit der Film am Ende nicht reißt oder nicht mehr rückspulbar ist. Mit einem 24er Film sind max. 35 Bilder möglich.

Bei der Projektion sind quadratische Dias von Vorteil, weil die Bildwand ebenfalls quadratisch ist und sich daher voll ausnützen lässt. Man kommt daher mit einer kleineren und preiswerteren Bildwand aus.

                                       

Die in aller Welt berühmten Schneider - Spezialobjektive zum Robot garantieren für ein gestochen scharfes Negativ, das eine vielfache lineare Vergrößerung ohne Schwierigkeiten zulässt.

Der Verschluss des Robot

Scheinbar von der Filmkameratechnik inspiriert, besteht der rotierende Scheiben - Schlitzverschluß ganz aus Metall. Die Genauigkeit dieses Verschlusses ist weder von Witterungseinflüssen noch vom Ablauf des Filmtransportwerkes abhängig. Seine Unempfindlichkeit gegen Kälte oder Hitze, gegen Wasser oder Schmutz hat er nicht nur während des Krieges sondern auch bei Einsätzen unter Wasser, in Wüsten und selbst im Weltraum bewiesen. In größter Hitze und auch noch bei Minus 50 Grad Celsius, selbst nach Sandstürmen und unfreiwilligem Salzwasserbad hat er einwandfrei gearbeitet.

Die konzentrische Anordnung aller seiner rotierenden Teile bewirkt, dass der Verschluss erschütterungsfrei arbeitet. Wer mit einigermaßen ruhiger Hand fotografiert, kann auch relativ lange Belichtungszeiten wie z.B. 1/10 Sek. verwacklungsfrei aus der Hand belichten.

Das Hauptelement des Robotverschlusses, der von der Firma Gauthier in Calmbach/Enz in Württemberg gefertigt wurde, ist eine rotierende runde Scheibe, die einen unveränderlichen Ausschnitt hat, der das Negativ für die Dauer der Belichtung ganz freigibt.

 

Rob-verschluß-Funkt08

 

Die verschiedenen Verschlussgeschwindigkeiten werden beim RoBoT nicht durch eine Veränderung der Schlitzbreite wie bei anderen Schlitzverschlüssen, die das Negativ streifenweise belichten, erreicht, sondern durch eine entsprechende Umlaufgeschwindigkeit der Scheibe. Im Gegensatz zum Compurverschluß, der innerhalb des Objektives in der Blendenebene eingebaut ist und deshalb kein Auswechseln der Optik zulässt, arbeitet der RoBoT - Verschluss unmittelbar hinter dem Objektiv mit dem Vorteil, dass die Objektive beliebig ausgewechselt werden können. Hierfür haben die RoBoT Objektive ein Anschlußgewinde von M26 x 0,75 mm, bei Anschluß an Kameras mit dem “O” für oben und von M 26 x 1,0 mm bei Anschluß an Kameras ohne “O” auf dem Anschlußring. Das Auflagenmaß (Abstand zwischen Auflagen-Flansch des Objektivs bis zur Filmebene) aller RoBoT Kameras beträgt 31 mm +/- 0,02mm.

Der Objektiv-Anschluß  des RoBoT wird gerne mit dem sogenannten C-mount von Filmkameras verwechselt. Bei diesen Objektiven hat das Anschlußgewinde einen Durchmesser von 1 Zoll (25,4 mm) und eine Steigung von 1/32 Zoll (0,79 mm). Das Auflagenmaß beträgt bei C-mount 17,52 mm. Obwohl diese C-mount Objektive auf den RoBoT geschraubt werden können , kann man damit keine scharfen Bilder wegen des unterschiedlichen Auflagenmaßes schießen.