Heinz Kilfitt
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Letzte Aktualisierung: 26.08.2018 siehe NEWS NEWS NEWS NEWS

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Heinz Kilfitt ein Universal Genie

Heinz Kilfitt wurde 1898 in Höntrop als Sohn eines Uhrmachers geboren. In seiner Jugend beschäftigte er sich hauptsächlich mit dem reparieren von Uhren, aber auch für Fotografie und Optik interessierte er sich schon damals brennend. Mit dem Einritt in das optische Institut R. Neumann in Berlin, dessen Leiter der Fotoabteilung er dann wurde, machte Kilfitt seine Liebhaberei dann zum Beruf. Die Leica weckte Heinz Kilfitts Interesse an der Kleinbild- Fotografie. Das Kleinbildformat hatte neue Möglichkeiten eröffnet, mit einer Uhrwerkkamera - so Kilfitts Überlegung - könnten Aufnahmen in ausgesprochen dynamischem Stil gemacht werden. Die Idee für den Robot war geboren.

 

Mit Hilfe von H. H. Berning, der Geld und die Idee mit einem Federwerkmotor beisteuerte, wie schon in der Geschichte zum Robot näher erläutert,  gelang Kilfitt die Entwicklung seiner automatischen Kleinbildkamera im Format 24x24 mm mit Federwerk von Baeuerle & Söhne in St. Georgen das Federwerk, diente zum Filmtransport und spannen des Scheibenrotations-Verschlusses vom Hersteller Alfred Gauthier GmbH. Mit dieser automatischen Kamera konnten Serien- aufnahmen in schneller Folge gemacht werden.

Die in dieser Zeit immer mehr an Macht gewinnenden Nationalsozialisten hatten zum Zwecke ihrer Aufrüstung  auch schon ein Auge auf die Firma Robot in Düsseldorf geworfen. Vor diesem Hintergrund verkaufte Heinz Kilfitt 1938 seine Geschäftsanteile und Patentansprüche an die Fa. Berning. Ein Sehr interessanter Artikel hierzu erschien am 21. März 1980 in den Salzburger Nachrichten.

Heinz Kilfitt erwarb dann ein kleines, älteres Unternehmen, die Firma NEDO-Optik in München. Hier schuf er hochwertige Objektive und Zubehör für alle gängigen Kleinbildsysteme und für Filmkameras.

                              

Er machte das Unternehmen zu einem modernen Betrieb mit neuem Standort in Großhesselohe im Isartal nahe München. Die Objektiv und Zubehörfertigung erfolgten durch eine 120köpfige Belegschaft. Kilfitts Objektive begeisterten nicht nur den Filmproduzenten Walt Disney, sondern waren auf der ganzen Welt geschätzt, wie alle Entwicklungen dieses genialen Konstrukteurs. Anfang der Sechziger Jahre eine einäugige Spiegelreflexkamera für das  Format 6x6, die Kilfitt-Reflex 6x6. Die Kamera hatte ein neuartiges System zum schnellen Wechseln der Objektive, eine aufwendige Suchereinrichtung  und einen Rückschwingspiegel.

Zu der SLR wurden insgesamt sieben Objektive mit Brennweiten von 50 bis 500 mm angeboten. Das Makro-Kilar 2,8/90 lässt sich von Unendlich bis zum Abbildungsmaßstab 1:1 einstellen. Zusammen mit Objektiven ab 150 mm Brennweite kann ein neuartiger Belichtungsmesser verwendet werden, der hinter das Linsensystem des jeweiligen Objektivs eingeschoben wird und die exakte Messung des einfallenden Lichts gestattet.

Die wohl bekannteste und ungewöhnlichste Konstruktion von H. Kilfitt ist die MECAFLEX, eine Spiegelreflexkamera mit Lichtschachtsucher. Die Firma Metz hat die Kamera in den Jahren  1953 bis 1958 gebaut. Man spricht von Produktionszahlen um 1800 Stück, wobei ich eine Kamera mit der Gehäusenummer 2011 besitze. Die Rechte an der Kamera sind später an die Firma S.E.R.A.O. in Monaco verkauft worden und wurde dort auch weiterproduziert. Bei der geringen Stückzahl, die die MECAFLEX erreicht hat, ist es auch nicht verwunderlich, wenn die Kamera heute kaum mehr zu finden ist. Jedoch stößt sie auch deswegen auf sehr großes Interesse, weil sie zu den ungewöhnlichsten Konstruktionen der Nachkriegszeit gehört und ein Stück fortschrittlicher Kameratechnik jener Jahre darstellt.     

Hier zeigen wir einige der Erfindungen von Heinz Kilfitt :

Kilfitt Belichtungsmesser von ca. 1950 in der sagenhaften Größe von B= 2,3 cm, H= 5,3 cm, D= 0,8 cm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kilfitt Prototyp eines Robot Nachbau